Kein Erfolg an der Elbe

17. Spieltag
Samstag, 16. März 2013

SG Kollmar/Neuendorf

TS Schenefeld

20:15 (9:4)

 

Kein Erfolg an der Elbe


Nicht noch einmal „unter die Räder kommen“ wie in der Vorwoche gegen Spitzenreiter HSG Schülp/Westerrönfeld. Unter dieser Devise reiste die TS Schenefeld an die Elbe zum Kreisderby gegen die SG Kollmar/Neuendorf.

 

Entsprechend motiviert gingen die Gäste in die Partie gegen den Tabellendritten. In der Abwehr wurde konzentriert gearbeitet, so dass Kollmar im gebundenen Angriffsspiel nur zu wenigen Möglichkeiten kam. Auf der anderen Seite hatten die Schenefelderinnen aber offensichtlich die Flasche mit dem Zielwasser vergessen. Anders ist es nicht zu erklären, dass ihnen im ersten Abschnitt lediglich vier Treffer gelangen, wobei einige Großchancen liegen gelassen wurden. Kollmar dagegen zog ab der 19. Minute (4:3) bei nachlassender Aufmerksamkeit der TS das Tempo an, lief erfolgreich einige Tempogegenstöße und vergrößerte den Abstand bis zur Pause auf 9:4.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte sich zunächst wenig und die Gastgeberinnen konnten weiter auf 12:4 (34.) erhöhen. Jetzt fanden auch die Schenefelderinnen zurück ins Spiel, zeigten sich in der Abwehr verbessert und trafen vorne endlich ins Kollmaraner Tor. Treffer um Treffer kamen die Gäste näher heran und konnten in der 54. Minute bei einem Spielstand von 16:14 den Anschluss wieder herstellen. In den letzten Minuten waren die SGlerinnen dann wieder hellwach, während sich in das Schenefelder Spiel immer wieder leichte Fehler einschlichen. So konnte Kollmar noch wichtige Treffer setzen und das Steinburger Derby letztlich verdient mit 20:15 für sich entscheiden. Schenefeld spielte immerhin den zweiten Abschnitt Unentschieden und blickt nunmehr wieder zuversichtlich in die letzten Begegnungen der Saison.

 

Es spielten:
Andrea Söhren & Tanya Müller (Tor); Britta Stöker-Tetzner (3), Maren Dibbern (1), Cathrin Hinrichsen, Christine Frank (2), Eilika Prassler, Jennifer Boehm, Jowita Wendland (5), Levke Witthinrich (1), Merle Schuhmacher (1), Nicole Wauer, Ulrike Adomeit (2), Vanessa Arp.

 

Autor: Bernd Nissen

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