Bist du der Neue?

Diese Frage begleitete mich durch die ersten drei Wochen meines FSJ´s. Ich bin Torben Lehr, der Nachfolger von Michelle Bork als FSJ’ler bei der TS Schenefeld. Mit 15 Jahren habe ich begonnen, mich als Handballtrainer bei der TS zu engagieren. Da mir diese Nebenbeschäftigung sehr viel Spaß bereitet dachte ich mir, wieso sollte ich mich nicht gleich ein ganzes Jahr in den Verein einbringen. So begann mein FSJ am 01.09.2017, für einige vielleicht noch ein wenig grün hinter den Ohren, da ich erst 18 Jahre alt bin. Durch meine jahrelange Trainertätigkeit bin ich jedoch schon mit reichlich Erfahrung ausgestattet und bin im Umgang mit Kindern schon sehr geübt. Als kleines Resümee der ersten drei Wochen lässt sich sagen, dass mir die Arbeit mit den Kindern sehr viel Spaß bereitet und ich von den Kindern auch super aufgenommen worden bin. Ich schaue positiv in die Zukunft und freue mich noch auf 53 spannende und interessante Wochen im Verein, bei denen ich bestimmt noch einiges lernen, aber auch an die Kinder weiter geben kann.

Bei Fragen, Wünschen, Sorgen oder Nöten sprecht mich gerne auf dem Sportplatz oder in der Halle an.

Mit freundlichen Grüßen

Torben Lehr

Ein Jahr…

Ein Jahr Sport. Ein Jahr Freiwillig. Ein Jahr voller neuer Erfahrungen. Ein Jahr voller neuer Aufgaben. Ein Jahr voller strahlender Kinder und sportbegeisterter Menschen. Ein Jahr um neue Freundschaften zu schließen. Ein Jahr das man, das ich nicht bereue. Ein Jahr das einen weiter bringt auch wenn man es vielleicht am Anfang gar nicht denkt. Ein Jahr… das leider auch irgendwann zu Ende geht.

Ich stand vor ein paar Wochen mal wieder auf dem Sportplatz. Als mich ein Elternteil ansprach und meinte, „Du bist auch alles, du bist Handball, du bist Fußball, du bist Leichtathletik du bist überall oder?“ Ja das stimmt und das ist vielleicht auch mit dass Beste an meinem FSJ. Ich bin in so ziemlich jeder Abteilung unseres Vereins dabei, war und bin bei vielen Veranstaltungen immer mit vor Ort, vor und hinter den Kulissen aktiv.

Probieren geht über Studieren“, ja das stimmt. Es läuft nicht immer alles nach Plan. Man kann so gut vorbereitet sein wie man möchte. Trotzdem läuft nicht immer alles so wie gedacht. Dass das okay ist, das es auch nicht immer laufen muss wie es eigentlich soll. Ist eine der vielen Dinge die ich aus meinem FSJ mitnehme.

Genauso wie Flexibilität, Spontanität, starke Nerven, Geduld, Motivation, Ehrgeiz, Kreativität, Fantasie, Ausdauer, Ruhe, Ausstrahlung, Mut… ich könnte noch viel mehr aufzählen und das sind nur die Eigenschaften. Was ist mit den Erfahrungen, mit den gemeinsamen Erlebnissen, mit Momenten in denen ich mir sicher bin das es jetzt genauso richtig ist.

So vielfältig wie meine Arbeit hier im Verein ist, so vielfältig war auch mein Jahr, nein ist mein Jahr hier im Verein. Zu meinen Highlights gehören natürlich auch viele einzelne Momente. Wie ich Anfang des Jahres mit 20 Kinder in der Halle standen die alle unbedingt „richtiges Fußball“ spielen wollten (Training der G-Jugend). Als ich im zweiten Schulhalbjahr auf der Meldeliste für die Handball AG 15 Kinder stehen hatte, von denen mittlerweile sogar drei in den Verein gewechselt haben oder als ich beim Kinderturnen, nach einem Seminar in Empfang genommen wurde als wäre ich ewig weg gewesen.

Bis Ende August geht mein Jahr jetzt noch. Hört sich noch lange an aber wenn ich daran denke wann die Sommerferien beginnen und wie schnell die Zeit bis heute vergangen ist. fällt es mir schon schwer dass ich einen Großteil der Gruppen wieder abgeben werde, wenn auch in gute Hände. Aber bis dahin bin ich wie es oben steht noch alles, Handball Fußball, Schule, Leichtathletik, Turnen und vor allem immer noch motiviert dabei, ob auf dem Platz, in der Halle oder im Vereinsheim. Man sieht sich!

Michelle

Halbzeit!

Naja zumindest fast. Trotzdem kann ich jetzt schon sagen, dass ich definitiv die richtige Entscheidung getroffen hab, mein FSJ hier bei der TS Schenefeld zu absolvieren.

Der Erkenntnis „Ah, Du bist also die Neue!“ ist vor allem in den Kinder und Jugendgruppen einem „Miiiiiichelle!“ gewichen. Meistens gefolgt von „guck mal, guck mal, guck mal“ oder „guuuuck hab ich geübt“ bis hin zu einem „das kann ich jetzt“. Ob beim Kinderturnen, in den Sportgruppen oder bei den kleinen Leichtathleten. Überall treffe ich auf strahlende und stolze Kinder, die jede Woche aufs neue mit mir viel Eifer und Spaß bei der Sache sind.

In der Handballabteilung übernehme ich regelmäßig Trainingseinheiten der mJC/D  und der wJD. Grade hier merke ich immer wieder, wie wichtig das Thema Flexibilität ist, wenn statt der gedachten 5 Spieler auf einmal 15 in der Halle stehen und trainieren wollen. Deutlich wird hier auch, was die eigene Motivation der Spielerinnen und Spieler ausmacht und das Ehrgeiz eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Besser kann man es gar nicht haben, wenn die Jungs zu fünft in der Halle stehen und trotzdem voll durchziehen wollen. Dass das nicht (mehr) selbstverständlich ist, musste ich auch schon das ein oder andere Mal feststellen. weiterlesen Halbzeit!