Viel Erfahrung gesammelt

 

Qualifikation zur SH-Liga Hauptrunde 1
Sonntag, 2. Juni 2013

HSG Hohe Geest
HSG Hohe Geest
HSG Hohe Geest

TSV Mildstedt
HSG Tills Löwen
Preezter TSV

17:32 (7:18)
16:33 (9:14)
22:31 (12:10)

 

Viel Erfahrung gesammelt

 

Für die erste Hauptrunde zur SH-Liga-Qualifikation musste die mJC der HSG Hohe Geest an diesem Sonntag in den Kreis Nordfriesland zum TSV Mildstedt in die dortige Mildauhalle reisen. Damit wartete dank der verspäteten Qualifikation auf Kreisebene eine neue Erfahrung auf die Jungs. An einer solchen Qualifikation hatte bislang noch keiner von ihnen teilgenommen. Für die Jungs war bereits die Teilnahme ein großer Erfolg, da die Mannschaft im Kern aus Spielern des Jahrgangs 2000 – also dem jungen Jahrgang der diesjährigen C-Jugend – besteht und nur durch wenige Spieler aus dem Jahrgang 1999 ergänzt wird. Mit dem gastgebenden TSV Mildstedt, dem Preetzer TSV und der HSG Tills Löwen aus Mölln sollten wir gegen völlig unbekannte Gegner aus allen Ecken Schleswig-Holsteins antreten. Ein Blick auf den Spielberichtsbogen zeigte dann auch, dass außer den 10 (!) eigenen 2000ern nur noch insgesamt vier weitere 2000er auf dem Feld stehen würden. Entsprechend waren die Jungs auch körperlich den Gegnern deutlich überlegen. Davon wollten wir uns aber nicht entmutigen lassen und das Motto für dieses Turnier lautete: „Spaß am Spiel und die Gegner, so oft es geht ärgern“.

 

Zu Beginn des ersten Spiels der Steinburger gegen die Gastgeber gewann dann allerdings der Respekt doch wieder die Oberhand. In der Abwehr traute man sich nicht so richtig an den Gegner heran, um ihm durch frühes Stören die Möglichkeit zu nehmen, seine körperlichen Vorteile auszuspielen. Schnell geriet man daher mit 7:1 in Rückstand. Erst nach der Pausenansprache gelang den Jungs die Umsetzung des eigenen Spiels. Dank der Erkenntnis, dass man mit Geschwindigkeit dagegen halten kann, wurde das Spiel der Jungs selbstbewusster. So blieb die zweite Hälfte ausgeglichen. An der Niederlage konnte das nichts mehr ändern, aber die Erfahrung, auch körperlich überlegene Gegner bespielen zu können, ließ für den weiteren Verlauf des Turniers hoffen.

Mit der HSG Tills Löwen stand dann der nächste Gegner mit noch mehr Größenvorteilen auf dem Platz. Der Start in das Spiel funktionierte dank der Erkenntnisse aus dem ersten Spiel dann deutlich besser. Bis zum Pausenpfiff hielten die Jungs gut mit und waren in der Lage, dem Gegner das eine oder andere ein Schnippchen zu schlagen. Mitte der zweiten Hälfte hatte sich der Gegner dann besser auf unser Angriffsspiel eingestellt und leider waren auch die Beine in der Abwehr nicht mehr so schnell wie noch in der ersten Hälfte. Die Möllner nutzten dies gnadenlos aus und gewannen am Ende für den gesamten Spielverlauf um einige Tore zu hoch.

 

Das letzte Spiel bescherte uns nun den bis dahin ungeschlagenen Preetzer TSV, der noch einmal körperlich stärker war. Seine kleinsten Spieler waren in etwa so groß wie unsere größten! Das Spiel war für das Turnierergebnis bereits bedeutungslos, sodass beide Mannschaften „entspannt“ aufspielen konnten. So gelang es den Steinburgern die zweite Garde des Gegners in Schach zu halten und durch schöne und schnelle Kombinationen im Angriff Akzente zu setzen und in Führung zu gehen. Da die Preetzer erstaunlich große Schwierigkeiten mit der offensiven Deckung hatten, stand es zur Pause 12:10 für den Außenseiter. Das wollten die angehenden Turniersieger dann doch nicht auf sich sitzen lassen und drehten in der Folge noch einmal auf. Am Ende gewannen sie dann auch verdient dieses Spiel.

 

In die zweite Hauptrunde der SH-Ligaqualifikation zieht neben dem Preetzer TSV der TSV Mildstedt ein, der im abschließenenden Spiel die Eulenspiegelstädter deutlich besiegen konnte. Insgesamt hat dieses Turnier aber gezeigt, dass die Jungs zumindest phasenweise mithalten können, wenn sie den Respekt gegenüber den körperlich Überlegenen erst einmal abgelegt haben. Da uns dieses „Problem“ voraussichtlich die gesamte Saison begleiten wird, ist es in der Saisonvorbereitung nun besonders wichtig, die Vorteile des eigenen Spiels weiter herauszuarbeiten: Geschwindigkeit, Spielverständnis und technisches Vermögen.

 

Es spielten:
Rune Haupthoff & Helge Zedler (Tor); Jendrik Bartels (1), Felix Eskildsen (15), Thore Hinrichsen (1), Calvin Holm (2), Justin Klitsch (9), Mats Lehnhoff (0), Iven Leube (15), Joshua Möckelmann (0), Tim Rödiger (3), Jakob Schweers (1), Mathis Wegner (1), Jannis Zimmeck (8).

 

Autor: Kai Eskildsen

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