2011 – Das Fest der Handballer hat sich neu erfunden!

Nachdem wir im Vorfeld zur diesjährigen Grün-Weißen Nacht ein wenig an den Stellschrauben gedreht haben und unser Konzept damit etwas von dem Bekannten haben abweichen lassen, können wir ein durchweg positives Fazit von der Veranstaltung ziehen.

Die wohl wichtigste Entscheidung für das Gelingen des diesjährigen Vereinsfestes war, dass wir das Mindestalter von bisher 16 auf 18 hochgesetzt haben. Damit ist unser Fest wesentlich stress- und müllfreier geworden. Die Einlassmodalitäten waren im Gegensatz zu den Vorjahren sehr transparent und daher gab es an der Kasse auch keine Schwierigkeiten mehr. Schlägereien gehören wohl nicht nur aufgrund unserer gewohnt souveränen Security der Vergangenheit an, sondern eben auch wegen unserem Wechsel auf eine Ü18-Veranstaltung. Da es sich bei der Grün-Weißen Nacht immer noch um ein Vereinsfest handelt, haben wir lange mit uns gerungen, ob wir die Jugend ein Stück weit ausgrenzen sollen, aber der Erfolg gibt uns Recht.

Eine weitere Entscheidung war der Wechsel auf Musik der 70er, 80er und 90er, um verstärkt die Ü30-Generation anzusprechen. Diese war in der Vergangenheit mehr und mehr ferngeblieben. Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz, gerade von diesen betroffenen Personen und hoffen gleichermaßen, dass es sich unter ihnen noch mehr herumspricht, dass man wieder zur Grün-Weißen Nacht gehen kann. Denn eins muss auch klar sein: Wir brauchen natürlich eine gewisse Anzahl an Gästen, damit dieses Fest am Ende zumindest  eine schwarze Null schreibt. In diesem Jahr fehlten uns rund 200 Gäste. Aber wir sind guter Dinge, dass sich das vergangene Fest als gelungen herumspricht und somit Werbung fürs nächste Jahr macht.
In punkto Musik haben wir wieder auf das Duo ‚Twilight‘ zur Eröffnung der Veranstaltung zurückgegriffen. Auch wieder mit von der ‚Party‘ war unser DJ Party McFly alias Bernd Maaß. Als Hauptact konnten wir die Classic -Top40-Band ‚Just For Fun‘ gewinnen. Bestückt mit ehemaligen Top Union-Protagonisten wusste diese Formation gleichermaßen jung und alt auf die Tanzfläche zu ziehen und zu begeistern. Alle zusammen haben großen Anteil am Gelingen der Grün-Weißen Nacht 2011. Vielen Dank dafür!

Nachdem wir die letzten Jahre immer auf Asta Koch und ihr Team zurückgreifen konnten, waren wir alle gespannt, wie unser neuer Vereinswirt sein erstes großes Vereinsfest würde meistern können. Neben der Getränkeversorgung am Tresen und an der Cocktailbar fiel auch die Verpflegung der Helfer in seinen Aufgabenbereich. Alle waren sehr zufrieden mit seiner Arbeit, sowohl während als auch beim Auf- und Abbau der Veranstaltung und wir können sagen: Christian, du hast bestanden! 😉

Vielen Dank dir, deinen Eltern und deinem Team für die gute Zusammenarbeit. Wir sind sicher, dass dies auch in Zukunft so hervorragend klappen wird.

Wir danken auch allen beteiligten Helfern, die uns, in unserer Arbeit vor, während und nach dem Fest unterstützt haben. Da wir keinen unterschlagen möchten, werde wir auf die namentliche Erwähnung an dieser Stelle verzichten. Eine Gruppe muss hier allerdings noch Erwähnung finden: Ohne die Handballer und hier im speziellen die Herren, würde es die Grün-Weiße Nacht wohl nicht mehr geben. Aber hierzu mehr im unten stehenden Extrabericht.
Da wir, akribisch wie wir sind, immer die Verbesserung unseres Vereinsfestes im Blick haben, gibt es natürlich auch negative Aspekte, die es in Zukunft auszumerzen gilt.
Viele Dinge waren in der Vergangenheit nicht zufriedenstellend:
Die Helfersituation wurde immer schlechter, so dass wir selbst am Sonntag nach dem Fest noch um 21.00 Uhr zum Abbau in der Halle standen.
Kritik am Fest wurde nur ‚hinter dem Rücken‘ an uns herangetragen und die bedingungslose Rückendeckung des Vorstandes haben wir leider auch nicht immer erfahren dürfen.
Nachdem es somit im vergangenen Jahr eigentlich schon so aussah, dass Alexandra Fuhrmann, Berit Evers, Bernd Simonsen, Georg Siebentritt, Matthias Liskow, Lars Timm und Martin Kwiatkowski keine Lust mehr hatten sich für die Grün-Weiße Nacht krumm zu machen, haben wir nun so etwas wie die ‚zweite Luft‘ oder auch Lust bekommen weiterzumachen. Da das Konzept aber voll eingeschlagen hat und wir sicher sind, dass eben viele Leute die Grün-Weiße Nacht zu schätzen wissen, werden wir wieder alles in die Waagschale legen, um unser aller Vereinsfest weiterhin attraktiv zu gestalten und am Leben zu erhalten.

Für den Festausschuß
Martin Kwiatkowski, Matthias Liskow und Georg Siebentritt