Danke für die abgelaufene Saison

HSG Hohe Geest männl. Jugend A
Danke für die abgelaufene Saison

 

Ich bedanke mich bei unserem Förderverein „Freundeskreis Handball in Schenefeld“ für die Unterstützung während der abgelaufenen Saison. Im Besonderen bei Bernd Nissen, der mir immer mit Rat und Tat sehr hilfreich zur Seite stand.

 

Der MTSV Hohenwestedt stellte uns bei fast allen Auswärtsspielen quer durch Schleswig Holstein den vereinseigenen Bus kostenfrei zur Verfügung, aber auch die Fahrzeuge von Ulli Baschke und Volkert Beth konnten wir nutzen.

Kurzfristig wurden in der Halle der Schule Hohe Geest noch einige Arbeiten erledigt um dort ein Oberligaspiel durchzuführen. Dort erzielten wir auch unseren höchsten Heimsieg während der Saison, nämlich gegen Stockelsdorf mit 37:26 Toren.

 

Danke an unsere Zuschauer die uns regelmäßig in den drei Hallen in Hohenwestedt, Hohenlockstedt und Schenefeld unterstützten. Auch für die Sonderreinigung der Halle in Hohenlockstedt (eigentlich Wachsverbot, ohne das wir aber nicht auf dem Niveau spielen können) durch Hans Wilhelm Lüthje.

 

Danke an alle, die uns unterstützt haben. Auch im Namen der Mannschaft.

 

Nun noch ein paar Worte aus meiner Sicht als Trainer:

Als Trainer kann ich mit den Trainingszeiten nicht zufrieden sein. In der Qualifikation hat die Mannschaft sehr gute Spiele gezeigt und mit Recht die Qualifikation souverän und sehr erfolgreich abgeschlossen. Leider gab es verschiedene Ursachen, die die Mannschaft während der abgelaufenen Saison nie an  vorher gezeigten Leistung anknüpfen ließ.

Eine Trainingszeit für eine Oberligamannschaft in einer 2/3 Halle und im Wechsel zwischen Hohenlockstedt und Schenefeld ist zu wenig. Dank an unsere Damenmannschaft die uns den wöchentlichen Wechsel zwischen Hohenlockstedt und Schenefeld ermöglichte,  auch wenn dadurch ein „Feind“  entstanden ist. So konnten wir wenigstens einmal alle vierzehn Tage auf einem unserer sportartgerechten Hallenfeld trainieren. Eine zweite Trainingszeit donnerstags, aber nur von Mai bis Oktober, weil dann Fußballer die Halle nutzen ist, eigentlich nur ein sehr schwacher Ersatz. Denn während unserer Punkterunde können wir dadurch eben nicht trainieren. Als Ersatz eine Trainingszeit Freitags Abends ab 20:30 Uhr ist eigentlich völlig unsinnig. Diese Zeit ist nicht die richtige, um Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren trainieren zu lassen.

Mit diesen Vorgaben war es mir nur bedingt möglich mehr zu erreichen. Unsere Siege konnten wir im November und Dezember feiern, als das Training von Dienstag und Donnerstag noch Wirkung zeigte.

Zu Beginn fehlten uns Clais Findeisen als Linksaußen wegen seiner Kreuzbandverletzung und Kai Flögel auf der echten Rückraumposition sehr. Die Mannschaft hat versucht die Ausfälle zu kompensieren. Dies gelang uns bei der Leistungsstärke in dieser Liga nur teilweise.

 

So und jetzt noch ein paar Worte zu den Spielern der  Oberligamannschaft der HSG Hohe Geest:


Marc Saggau, eigentlich ein Garant für gute Spiele, fehlte uns seit Jahresbeginn und war erst in den letzten drei Begegnungen wieder dabei. Er hat eine sehr starke Qualifikation gespielt und war sehr erfolgshungrig. In der abgelaufenen Saison hat er den größten Trainingseifer alle Spieler gezeigt und sich körperlich stark entwickelt. Am meisten gelaufen, am meisten im Fitnessraum und immer mit sehr großen Einsatzwillen in Training und Spiel. Leider hat seine langwierige Muskelverletzung in Januar und Februar uns weit zurückgeworfen.

 

Alessandro Schnepel, eigentlich Torhüter, hat sich fast die gesamte Spielzeit als Feldspieler zur Verfügung gestellt, so dass wir mindestens mit zwei Auswechselspielern antreten konnten. Auch als Außen war er erfolgreich und hat überraschend viele Tore geworfen.

 

Lennart Koops zeigte in den Spielen, in denen er als B-Jugendlicher unser Tor hütete, gute Leistungen. Leider konnte er ebenfalls die letzten beiden Spiele wegen Erkrankung nicht mehr mitspielen. Er spielte zusätzlich auch als Feldspieler mit, um unseren kleinen Kader zu ergänzen.

 

Finn Thore Nissen, ebenfalls noch B-Jugendlicher, zeigte als Mittelmann sehr gute Leistungen und war die gesamte Saison über torgefährlicher Spielgestalter. Er war Dreh- und Angelpunkt unseres Spiels. Wenn der Gegner ihn in Manndeckung nahm, stockte unser Angriffsspiel regelmäßig.

 

Pierre Kuckluck warf fast immer zehn Tore und mehr. An ihm konnten sich alle Mitspieler aufrichten. Pierre ist der Torgarant unseres Spieles. Trickreiche Würfe von Außen und viele Tore von der Rückraum-Links-Position konnten wir alle bewundern.

 

Kai Flögel war auf der rechten Angriffsseite das Pendant zu Pierre. Er konnte wegen einer langwierigen Erkrankung erst ab Dezember mitspielen. Bis dahin war unser Rückraum als Garant unseres Aufstiegs nicht torgefährlich genug. Kai eroberte sich regelmäßig Bälle in der Abwehr und erzielte sehenswerte Tore aus Gegenstößen heraus. Wenn er dabei war, ging immer ein Ruck durch die Mannschaft. Alles ging im Rückraum etwas leichter.

 

Christopher Dominke (Mannschaftskapitän) stabilisierte unsere Abwehr und spielte als Kreisläufer. Kämpferisch riss er regelmäßig die Mannschaft mit. Motivator und immer leistungsbereit, war er ein Vorbild für die Mitspieler. Für jeden war er immer ein ansprechbarer Partner der sich bedingungslos für die Mannschaft einsetzt. Leider fehlte er uns bei einigen wichtigen Spielen.

 

Thore Schlegel nahm den Weg aus Kellinghusen auf sich, um bei uns mitzuspielen. Er ist ebenfalls noch B–Jugendlicher, spielte am Kreis und auf Außen, hat regelmäßig seine Tore geworfen und gute Leistungen gebracht. Ein angenehmer und leistungswilliger Teamplayer.

 

Fabian Lüthje spielte auf Rechtsaußen und musste mehrfach am Kreis aushelfen. Wenn alle anderen schon fast aufgaben, so kämpfte er zum Leidwesen einiger Gegner unverdrossen weiter. Sein Einsatz bei Training und Spiel war beispielhaft. Daran sollten sich alle einmal messen.

 

Moritz Faerber konnte leider nicht an die gezeigten Leistungen aus der Qualifikation anknüpfen. Sein Arm ließ dies nicht zu. Trotz dieser über die gesamte Saison verlaufenden Beeinträchtigung war er so oft wie möglich dabei und hat uns damit sehr geholfen.

 

Clais Findeisen, unser Linksaußen. Er hat uns bis zum letzten Spiel der Qualifikation mit sehr guten Angriffs- und Abwehrleistungen sehr geholfen. Leider erlitt er im letzten Spiel der Qualifikation, in dem wir bereits aufgestiegen waren, einen Kreuzbandriss und konnte so nur insgesamt bei drei Spielen mitspielen. Sofort hat er dabei auch wieder Tore geworfen. Seine Abwehrleistung auf Linksaußen war super. Wir erhielten kaum Gegentore von dieser Position. Zum richtigen Zeitpunkt einlaufen und en Ball sicher im Tor zu versenken, das konnte er richtig gut.

 

Oliver Zahn stieß erst zur Mitte der Saison zu uns. Als dritter Linkshänder in der Mannschaft hat er auf der Außenposition schöne Tore erzielt und uns in den schwierigen Situationen unterstützt und dazu beigetragen, die Spiele erfolgreich abzuschließen.

 

Jeremy Lehmann als B- Jugendlicher hat sich immer bereit erklärt, uns zu helfen, und sich am Kreis und auf der Außenposition erfolgreich eingebracht. Unvergessen seine Aufstiegsfeier mit uns.

 

Nicolas Knopik und Björn König waren Spieler, die zur Mannschaft gehörten, aber leider aus sehr verschiedenen Gründen uns nicht die gesamte Saison begleitet haben.

 

Diese Mannschaft wurde von mir seit Mai 2010 trainiert. Die Spieler hatten bis dahin nur zeitweise gemeinsam und unter anderen Trainern gespielt. Wir haben in dieser kurzen Zeit die Qualifikation zur Oberliga Schleswig Holstein geschafft und uns gut geschlagen. Es hat nur sehr wenig gefehlt, um einen deutlich besseren Tabellenplatz zu erringen. Das Team hatte ein Jahr zu wenig Zeit, um sich noch besser zu finden.

 

Autor: Klaus Schäfer

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