Norddeutsche Rundschau, 07.09.2016: Landespokal B-Jugend, TS Schenefeld – Holstein Kiel

Schenefeld Mehr als achtbar haben sich die B-Junioren der TS Schenefeld in der ersten Runde des Landespokals gegen den haushohen Favoriten Holstein Kiel geschlagen. Das Bundesliga-Team aus der Landeshauptstadt hatte am Ende nur mit 4:0 (1:0) die Nase vorn, wobei die letzten beiden Treffer erst kurz vor dem Abpfiff fielen.

Nach der schnellen Führung der Kieler (12.) schien es am Dienstagabend vor fast 200 Zuschauern auf den erwarteten Kantersieg der Gäste hinauszulaufen. Doch Holstein hatte zwar zu 80 Prozent Ballbesitz, spielte sich aber kaum zwingende Torchancen heraus. Der Kreisliga-Fünfte der vergangenen Saison versuchte mitzuspielen und hatte durch Tobias Granert sogar eine Ausgleichsmöglichkeit. Der Schenefelder hatte jedoch einen Augenblick zu lang mit dem Abschluss gezögert und wurde dann nach außen abgedrängt.

Auch im zweiten Durchgang wurden die Kieler den hohen Erwartungen nicht gerecht. Schenefelds Torhüter Sascha Franzenburg hatte sich den Abend sicherlich anders vorgestellt. „Man kann nicht sagen, dass die Kieler unseren Keeper warm geschossen hätten“, kommentierte TSS-Vorsitzender Mirco Sobek die wenig überzeugende Angriffsleistung des hohen Favoriten. Bis auf das 2:0 waren alle Kieler Treffer aus Einzelaktionen entstanden. Schenefeld hatte dabei den dreifachen Torschützen Nils Jungehülsing (12., 58., 78.) nicht in den Griff bekommen. Den vierten Treffer hatte Nils Drauschke in der Schlussminute erzielt. „Für unsere Jungs war es ein tolles Erlebnis, vor so einer Kulisse zu spielen. Der große Klassenunterschied Bundesliga gegen Kreisliga war kaum zu erkennen. Das spricht für unsere Mannschaft“, lobte Mirco Sobek den TS-Nachwuchs. rst TS Schenefeld: Sascha Franzenburg – Marcel Bruder (72. Dag Michaelis), Rune Haupthoff, Elias Palioudakis, Sascha Bruder, Tobias Granert, Christian Klatte (72. Sören Maas), Oke Holling, Aaron Bültena (75. Mats Lehnhoff), Jonas Schermer (61. Jan Witenberg), Jakob Schweers.

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Schenefelds Tobias Granert (links) im Laufduell mit dem Kieler Jesper Tiedemann.

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