Der alte Schwung keht zurück

11. Spieltag
Sonntag, 5. Februar 2012

HSG Hohe Geest 1

MTV Herzhorn 2

23:9 (10:3)

 

Der alte Schwung kehrt zurück


An diesem Wochenende war die zweite Mannschaft aus Herzhorn zu Gast in Schenefeld. Leider konnten die Herzhorner nur mit sechs Spielern anreisen. Schnell einigten beide Trainer sich darauf, dass das Spiel mit fünf Feldspielern auf beiden Seiten durchgeführt wird.

Da unser etatmäßiger Mittelmann auch für dieses Spiel nicht zur Verfügung stand, war schnell klar, dass die Jungs mit zwei Außenspielern, zwei Halben und einem Kreisläufer das Spiel bestreiten sollten. Dieser Ansatz erwies sich zu Spielbeginn als goldrichtige Idee. Aufgrund schnellen Spiels nutzten die Jungs das durch die reduzierte Spielerzahl größere Raumangebot hervorragend aus. Da auch die Abwehrarbeit erneut sehr gut funktionierte, setzte sich die HSG schnell auf 5:0 ab. Die Konzentration der Jungs hielt über den gesamten Verlauf der ersten Halbzeit an, sodass mit 10:3 eine deutliche und hochverdiente Führung bis zum Halbzeitpfiff herausgearbeitet werden konnte. Dass die Führung zu diesem Zeitpunkt nicht höher ausfiel, lag zum einen an leichtfertig vergebenen, hochkarätigen Chancen inklusive vergebener 7-Meter-Strafwürfe. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit konnte dann noch ein Zahn zugelegt werden und die Führung wuchs auf einen einigermaßen beruhigenden 7-Tore-Vorsprung an.

Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ die Konzentration dann ein wenig nach und der Gegner konnte drei Tore in Folge erzielen, bevor die Gastgeber wieder einen Gang zulegten und keinen Zweifel aufkommen ließen, dass dieses Spiel bereits entschieden war. Dies ließ dem Trainer Raum für einige taktische und spielerische Tests unter Punktspielbedingungen, die zum Teil schon Vorüberlegungen für die kommende Saison erlauben. Trotzdem ließen die Jungs in den letzten zehn Spielminuten nur noch ein einziges gegnerisches Tor zu. Hut ab!

Langsam findet die Mannschaft nach der relativ langen Pause zwischen Hin- und Rückrunde wieder zu ihrem schnell und sicher vorgetragenen Spiel zurück. Zu kritisieren bleibt allerdings die Torausbeute. Klarste Chancen konnten aufgrund schlecht platzierter Würfe nicht genutzt werden. Auch wurde erneut lediglich ein 7-Meter-Strafwurf verwandelt. Insgesamt hätte der Sieg eigentlich noch deutlich höher ausfallen müssen. Im kommenden Spiel gegen den Tabellenzweiten gilt es dieses Manko zu verhindern.

Es spielten:
Nils Hansen (Tor); Sören Buckstöver (0), Rune Haupthoff (4), Thore Hinrichsen (1), Calvin Holm (3), Justin Klitsch (4), Joshua Möckelmann (0), Tim Rödiger (3), Jakob Schweers (1), Justus Weimer (7).
Kapitän: Tim Rödiger

 

Autor: Kai Eskildsen

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