Gekämpft und knapp (gewonnen) …

2. Spieltag A-Pokal
Sonntag, 20. Januar 2013

HSG Hohe Geest 1

HSG Fockbek/Nübbel

19:18 (7:6)

 

Gekämpft und knapp (gewonnen)


Das zweite A-Pokal-Spiel bescherte uns nun erstmals einen Gegner, auf den die Jungs  noch nie getroffen waren. Nicht einmal auf den sommerlichen Feldturnieren war die Mannschaft der HSG Fockbek/Nübbel aus dem KHV Rendsburg-Eckernförde bislang aufgetaucht. Unser Spion Tim, der in seinem Vorleben im Rendsburg-Eckernförde gespielt hat, bereitete uns auf einen harten Spielverlauf vor. Er sollte Recht behalten.

 

Wie in der Vorwoche zeigte sich auch in diesem Spiel sehr schnell, dass hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander trafen. Die ersten Minuten wogte das Spiel hin und her, ohne Vorteile für eine der beiden Mannschaften. Dann aber konnten sich die Jungs dank Ivens Durchsetzungsvermögen zum ersten Mal auf drei Tore absetzen und es schien, als wäre der Knoten für dieses Spiel geplatzt. Es gelang dem Gegner jedoch auch aufgrund einer nun härter werdenden Gangart unmittelbar wieder aufzuschließen. Das Halbzeitergebnis von 7:6 für die Jungs war das logische Ergebnis.

 

Die zweite Halbzeit begann nun mit einer Überraschungsvariante im Angriff der Jungs. In der Halbzeitpause wurde verabredet, mit Tim und Mathis zwei Kreisläufer zu stellen, um Iven, Sören und Felix mehr Raum zu verschaffen, den sie im Spiel Eins-gegen-Eins nutzen sollten. Dieser Coup gelang und die Jungs konnten sich dank der Durchbrüche von Sören und Felix mit anschließendem Torwurf oder Kreisanspiel auf vier Tore absetzen. Dann schienen die Kräfte nachzulassen und der beruhigende Vorsprung schwand. Es entwickelte sich wieder das Kopf-an-Kopf-Rennen vom Spielbeginn. 30 Sekunden vor Spielende betrug die Führung nur noch ein einziges Tor und der Schiedsrichter pfiff Strafwurf – für den Gegner. Nun war die Frage, wer die Nerven behalten würde. Rune machte seinem nordischen Namen alle Ehre und entschärfte den gegnerischen Strafwurf eiskalt. Der erste Sieg im A-Pokal war damit errungen.

 

Dieses Spiel war sicher nicht so attraktiv wie das Spiel in der Vorwoche. Dies lag im Wesentlichen an der sehr defensiven Ausrichtung der gegnerischen Abwehr und ihrer teilweise ruppigen Abwehrarbeit. Die Jungs haben kämpferisch dagegen gehalten, ohne sich provozieren zu lassen oder unfair zu werden. So haben sie dieses Spiel zwar knapp aber verdient gewonnen, auch weil sie ihre Führung im Spielverlauf nicht abgegeben haben.

 

Es spielten:
Rune Haupthoff (Tor); Dominik Ahlf, Sören Bückstöver (1), Felix Eskildsen (3), Kevin Gutschlag, Calvin Holm (4), Iven Leube (2), Joshua Möckelmann, Mathis Wegner (5) und Jakob Schweers.
Kapitän: Dominik Ahlf

 

Autor: Kai Eskildsen

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