Ruppig

20. Spieltag
Samstag, 24. März 2012

TS Schenefeld 1

Gut Heil Neumünster

31:32 (16:14)

 

Ruppig


Für die auf Grund der Tabellensituation in den höheren Spielklassen bereits abgestiegenen Schenefelder ging es in der Partie gegen den gleichfalls noch nicht gesicherten Gut Heil Neumünster nur noch darum, sich dem heimischen Publikum noch einmal von ihrer kreisoberligatauglichen Seite zu zeigen. Die zunächst ausgeglichene Begegnung bestimmte die Heimmannschaft im Verlauf der ersten Hälfte zunehmend. Trotz verschiedener Manndeckungsvarianten seitens der Gäste behielt man die Übersicht im Angriff und zeigte sich auch in der Abwehr entschlossen. Die Folge war eine 16:11-Führung in der 26. Minute, die durch Unkonzentriertheiten bis zur Halbzeit jedoch auf zwei Tore zusammenschrumpfte.

 

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten schafften die Schwalestädter rasch den Ausgleich (20:20; 40.) und in der Folge entwickelte sich ein enges, kampfgetontes Spiel. Vor allem die Gäste legten jetzt eine zuweilen ruppige Spielweise an den Tag und das umsichtig leitende Schiedsrichtergespann Schmidt/Winter hatte in dieser Phase alle Hände voll zu tun, das Spiel in ruhige Bahnen zu lenken. Insgesamt 9 Hinausstellungen und drei(!) roten Karten bei drei 2-Minuten-Strafen auf Seiten der TS belegen das häufig die Grenzen der Handballregeln überschreitende Agieren der Neumünsteraner. Handball gespielt wurde allerdings auch noch. Hier gelang es den Gastgebern bis kurz vor Schluss stets mit einem Tor in Führung zu liegen und anfangs der letzten Minute schien beim 31:30 zumindest ein Punkt sicher. Die Gäste schafften jedoch schnell den Ausgleich. Im letzten Angriff verloren dann die Schenefelder unglücklich den Ball und kassierten wenige Sekunden vor Spielende sogar noch den entscheidenden Treffer zum 31:32, der das Spielgeschehen in der Endabrechnung nicht wiederspiegelte.

 

TS Schenefeld:
Jan Kolle & Kersten Franck (Tor); Finn Thore Nissen (8), Tim Holpert (5), Tore Sebastian Bohn (2), Florian Wilschewski (2), Horst Göttsche (5), Pierre Kuckluck (8/4) Torben Schmidt (0), Christopher Dominke (1).
Coach: Eicke Salchow

 

Zeitstrafen:
TS Schenefeld: 3 (Holpert, Nissen, Schmidt)
Gut Heil Neumünster: 9 + 3 rote Karten

 

Siebenmeter:
TS Schenefeld: 4/4
Gut Heil Neumünster: 6/8

 

Autor: Sebastian Bohn

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