Schlecht gespielt und doch gewonnen

 

4. Spieltag
Sonntag, 31. Oktober 2010

SG Wift Neumünster

HSG Hohe Geest

26:28 (14:15)

 

Schlecht gespielt und doch gewonnen


Puh, das war knapp! Nach vierwöchiger Pause fand die Mannschaft heute über die gesamte Spielzeit nicht richtig in ihren Rhythmus. Es fehlte einfach an ALLEM. Erschwerend hinzu kam, dass kein Torwart zur Verfügung stand. Und auch wenn man nicht so häufig über die Leistung der Schiris schimpfen sollte, waren an diesem Tag eindeutig zu viele fragwürdige Entscheidungen dabei, die  zu Verärgerung und Verunsicherung beitrugen. So bleibt auch wenig Erfreuliches über das Spiel zu berichten.

 

Als Aushilfstorwart hatten wir uns ürbigens auf Jonah Vollmeier (der natürlich über die Entscheidung nicht erfreut war) für die erste Halbzeit geeinigt. Über den Gegner wusste man gar nichts. So blieb die Hoffnung, dass wir dem Spiel wie gewohnt  unseren Stempel würden aufsetzen können. Leider kam es wie bereits erwähnt nicht so. In der Abwehr agierte man mutlos, die Hilfe für den Mitspieler kam häufig zu spät und die Abstimmung fehlte komplett.  So kam der Gegner immer wieder zu leichten Toren. Der Trainer nahm ziemlich verärgert bereits in der 10. Minute die Auszeit. Es wurde danach leider nicht wirklich besser. Mirko Elbing hatte sich zudem schon recht früh zwei Zeitstrafen eingehandelt und musste in der Folge sehr vorsichtig zu Werke gehen. Auch Jonah im Tor merkte man an, dass diese Position nicht zu seiner Lieblingsbeschäftigung gehörte. Neumünster spielte das, was sie konnten, aber wir blieben heute weit hinter unseren Möglichkeiten zurück. So wechselte die Führung regelmäßig. Die knappe Halbzeitführung war eher schmeichelhaft.

 

Die Hoffnung auf eine Leistungssteigerung in Halbzeit 2 blieb leider unerfüllt. Felix Faerber stand  für die zweite Hälfte im Tor und konnte sich doch einige Male auszeichnen, was am Ende auch der Schlüssel zum Erfolg werden sollte. Denn nach wie vor zeigte die Mannschaft sich von einer ungewohnten Seite. Auch in der zweiten Halbzeit wechselte die Führung einige Male und so blieb es bis zum Schluss unnötig spannend. Wie bereits erwähnt hatte  auch der Schiri ebenfalls nicht sein besten Tag erwischt und trug seinen Teil zur Spannung bei.

 

Am Ende bleibt ein Sieg trotz schlechter Gesamtleistung, der aber auch zählt. Ferdinand König war erneut der treffsicherste Schütze mit 11 Toren. Also Jungs: Spiel abhaken und in zwei Wochen gegen die HSG Nortorf auf ein Neues!

 

Für die HSG Hohe Geest spielten:
Jonah Vollmeier (0), Felix Faerber (4), Bennet Schmidt (3), Palle Klewitz (1), Christopher Wink (2), Theis Kühl (0), Christoph Majora (3), Mirko Elbing (1),
Niklas Tewes (0), Ferdinand König (11), Phillip Payonk (0), Jerremika Wilder (2).

 

Autor: Torben Schmidt

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