Sicherer Sieg in der Eislaufhalle Wrist

15. Spieltag
Sonntag, 27. Februar 2011

HSG Störtal Hummeln

TS Schenefeld 1

9:19 (5:9)

 

Sicherer Sieg in der Eislaufhalle Wrist


Wir fuhren als Tabellenführer nach Kellinghusen und wollten uns natürlich einen Auswärtssieg holen. Die Störtal Hummeln stehen in der Tabelle eher im unteren Bereich, waren aber in letzter Zeit durch Siege gegen obere Mannschaften aufgefallen.

 

Der erste Eindruck der Halle in Wrist: Es war saukalt. Die Mädchen mussten sich sofort bewegen, um nicht zu frieren (Nur als Tip: Immer den grünen Pulli mitnehmen lächelnd). Der zweite Eindruck: Auf diesem Boden war technisch guter Handball fast unmöglich. Die Mädchen rutschten auf dem glatten Boden, als ob sie Schlittschuhe anhätten. Schon bei den Sprints im Aufwärmprogramm wurden verschiedene Stopptechniken ausprobiert. Der rutschige Boden führte dazu, dass im Spiel kaum Körpertäuschungen oder Lauftäuschungen möglich waren, da die dafür benötigte Stoppbewegung nur unter Problemen auszuführen waren.

 

Dementsprechend zäh war der Anfang des Spiels, nach 7 Minuten stand es erst 1:1. Doch nach ca. 10 Minuten hatten die Mädchen sich einigermaßen an den Boden gewöhnt und merkten, dass heute der Ball schnell gespielt werden musste. Sie zeigten eine starke, kämpferische Abwehrleistung und gewannen so oft den Ball. Allerdings gelang das schnelle Umschalten nicht immer. Dafür wurde sich im Positionsangriff mehr bewegt und so konnte sich in dieser Phase besonders Svea Löding ein ums andere Mal durchsetzen. Auch Corinna Beselin gewöhnte sich immer mehr an ihre neue Position in der Mitte und zeigte dazu eine starke Abwehrleistung. Mit dem Pausenstand von 9:5 für uns ging es in die Halbzeit.

 

Die Ansage in der Halbzeit lautete dann auch: So weitermachen wie in den die letzten Minuten der ersten Halbzeit. Und das setzten die Mädchen dann auch gut um. Die Einstellung stimmte und besonders Melina Huuck zeigte eine starke kämpferische Partie. Das erste Tor in der zweiten Halbzeit fiel zwar für die Störtal Hummeln, dann legten die Mädchen aber richtig los und warfen ein Tor nach dem anderen, so dass schon Mitte der zweiten Halbzeit ein 9 Tore Vorsprung (17:8) herausgespielt war. Die letzten 10 Minuten waren dann eher zäh, es wurden zwar immer noch Chancen herausgespielt, allerdings nicht mehr so konsequent verwertet. Am Ende stand ein sicherer Sieg, der auch noch höher hätte ausfallen können.

 

Wir mussten in diesem Spiel das erste Mal ohne die drei langzeitverletzten Spielerinnen der D1 antreten. Aber man konnte sehen, dass wir auch „ohne 3“ eine prima Mannschaft haben, die gut zusammenspielt. Alle Mädchen zeigten einen sehr guten Einsatz – es war schön zu sehen, wir ihr zusammenhaltet. Das zeigte sich auch durch die Unterstützung der beiden Verletzten Mira Buckstöver und Jule Loczenski , die mit auf der Bank saßen.

 

Nun gilt es in der nächsten Woche im Spitzenspiel gegen Kremperheide/Münster-
dorf zu bestehen. Anpfiff ist am Samstag, 5.3.2011 um 14.45 Uhr in der Halle Münsterdorf.

 

Für die WJD 1 spielten:
Mara Bork (Tor); Svea Löding (6), Corinna Beselin (3), Pia Möller (0), Kim Lea Vandersee (4), Lea Wegat (0),  Kaja Schwabrow (3), Carina Dallmann (Tor/0), Melina Huuck (2), Lia Soleen Wittler (1), Laura Brandt (0).

 

Autor: Cathrin Hinrichsen

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