Trainingslager

1. Trainingslager der wJE &wJD
Freitag/Samstag, 4. – 5. Juli 2014

Am Freitag, den 04.07.2014, war es dann endlich soweit. Nach langen Überlegungen, Vorbereitungen und Gesprächen mit der Schule und dem Hausmeister fand ab 16.00 Uhr unser 1. Handball-Trainingslager für die wJE und wJD mit anschließendem Grillen mit den Eltern & Gästen sowie Disco und Übernachtung statt.

Das Konzept sollte sich daraus ergeben, ältere und erfahrene Spielerinnen an und mit den Jüngeren arbeiten zu lassen, Verantwortung zu übernehmen, mit eingebunden zu werden, den gemeinsamen Handballsport mit Spiel und Spaß in die Familien zu integrieren und somit die Handballsparte und den gesamten Vereinsgedanken zu stärken. Wir haben so sehr viel Potential an talentierten Mädchen und jungen Fräuleins, die das bereits Erlernte nach „unten“ weitergeben, indem nicht nur Bewegung, Sport und Spaß eine Rolle spielen, sondern eben besonders auch soziale Kompetenz und Teamgeist.

Dies gilt es jetzt zu bündeln, ebenso die Familien, die dabei auch einen großen Anteil leisten, unseren Sport regelmäßig, intensiv und somit auch möglicherweise erfolgreich ausüben zu können. Die Kinder müssen gefahren werden, sonntags früh aufstehen, das Familienwochenende wird durch Handballtermine unterbrochen usw. Das muss man erst mal akzeptieren und wer das unterstützt, verdient Dankbarkeit und Respekt. Das soll hier auch einmal erwähnt und gelobt werden!

Aber zurück zum Camp. Die Einteilung war, wie folgt:
Trainingseinheiten mussten Mira Buckstöver und Michelle Bork (aus der wJA) gemeinsam ausarbeiten, da sie zur Zeit auch Lehrgänge absolvieren und sie dieses Wissen umsetzen und vertiefen sollten. Aus dem alten C-Jugend-Jahrgang wurde Emma Reese um Hilfe gebeten, als Betreuerin der wJD gemeinsam mit Michelle zu fungieren. Dazu gehören: Erklären, Korrigieren, Vormachen, Helfen. Aus dem jungen Jahrgang der wJC wurden Nele Ingwersen und Jordis Holm gefragt, dieselben Aufgaben in der wJE zu übernehmen.

Angedacht war es, in Gruppen zu arbeiten sowei Stützpunkte und 2-er Übungen für die die Mädchen leistungsmäßig so zusammenzustellen, dass es zu keiner Über- oder Unterforderung kam. Ein besonderes Angebot ergab sich noch für die Torhüter Katharina Beselin (wJD) und Merle Boie (wJE). Aus der wJB boten sich die beiden Torhüterinnen Carina Dallmann und Mara Bork an, eine 3/4 Stunde mit ihnen Einzeltraining durchzuführen. Das war eine besondere Überraschung, zumal das Angebot von den Mädchen selbst kam. Das hat mich besonders gefreut.

Von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr sollte also nach den Vorgaben der A-Mädchen und von dem Trainer aller weiblichen Schenefelder Mannschaften, Wolf-Dieter Goebel, für gut befunden, trainiert werden. Zwischendurch gab es eine kleine „Eiseinlage“, die sich verdient werden musste. A-Mädchen gingen ins Tor und alle anderen mussten ein Tor werfen, dann durften sie sich ein Eis aussuchen.
Natürlich schaffte es unsere Jüngste Johanna Ralfs ( F-Jugend Jahrgang 2006 (!), spielt aber bereits in der E-Mannschaft) zuerst ein Tor zu werfen!
Am Ende wurden dann zwei Mannschaften so gemischt zusammengestellt, dass der jeweilige Gegenpart auch passte. Die E-Mädchen sollten die Grundregeln weiter vertiefen (richtiges Auswechseln, Abstandhalten, Einwurf usw.), bei den D-Mädchen kam es mir auf den Spielfluss an, auf Ideen während des Spiels, den Spielaufbau, die Entwicklung, dabei waren die Regeln mal nicht vorrangig. Schnell stellte sich heraus, dass sie mehr gefordert werden mussten, und deshalb bekam die E eine Pause und die Betreuerinnen gingen zur Freude aller mit ins Spiel. Ich denke, so kamen am Ende alle auf ihre Kosten.

Gegen 18.45 Uhr wurden die Mädchen zum Duschen geschickt, um sie als Überraschung zur 2. Halbzeit Fussball WM Deutschland gegen Frankreich mit ins Sportlerheim zu nehmen. Ab 20.00 Uhr folgte dann das gemeinsame Grillen mit den Eltern und Gästen (insges. 56 Anmeldungen!), abgerundet mit cooler Musik vom DJ Party Mc Fly. Es gab ein Salat- & Brotebuffet und Wurst for free für alle Helfer. Das Wetter war super und wir saßen, unterhielten und spielten draußen. Es wurde aber auch fleißig getanzt. Es war rundum ein schöner Nachmittag/Abend. Zur Nacht blieben noch 11 Kinder, Michelle (Betreuerin der wJD) und 2 Erwachsene.

Auch hier gab es noch nicht gleich Ruhe. Rund um Schule und Sportplatz wurden noch die Fledermäuse verfolgt, beobachtet und bestaunt. Später wurden noch Rollenspiele gespielt und trotz Ermahnungen unsererseits, langsam mal zur Ruhe zu kommen, wurden erst noch ausgiebig Gruselgeschichten erzählt. Hierbei zeigte sich Louisa Lohse als großes Talent. Irgendwann schliefen dann aber alle im Klassenraum 18 an der Schenefelder Schule ein.

Morgens aufgewacht, begannen die Kinder gleich mit Rambazamba. Es ging im Schlafanzug in die Halle > Handball mal anders … So früh bereits aufgewacht, warteten wir sehnsüchtig aufs Frühstück. Und ich auf meinen Kaffee! (es war alles zu 9.00 Uhr bestellt und wir hatten erst 6.30 Uhr!)

Aber auch hier ging die Zeit ohne Langeweile schnell um. Wir hatten schon schön angedeckt und auch schon etwas aufgeräumt, als dann bereits die ersten Brötchenbringer kamen. In ausgelassener Stimmung frühstückten wir alle zusammen, teilweise auch noch mit Familienangehörigen, in sehr(!) netter Runde.
Und so ließen wir diesen Vormittag gegen 10.30 Uhr ausklingen und alles war wieder aufgeräumt, zurückgestellt und sauber!

Fazit:
Ein gelungenes Fest, bei dem man sicherlich noch das eine oder andere hätte besser machen können. Zum Beispiel kann dieses Ereignis leider nicht, wie eigentlich geplant, mit Fotos dokumentiert werden, weil Plan A sich kurzfristig entschuldigen ließ (Anm. der Redaktion: Sorry, aber es waren an dem Tag einfach zu viele Termine gleichzeitig) und kein Plan B folgte, aber insgesamt war es doch ein gelungenes Fest, bei dem für alle der Spaß und der Zusammenhalt rund um den gemeinsamen Sport Handball im Vordergrund standen.

Ein herzliches Dankeschön an die Helfer Mira, Michelle, Emma, Nele, Jordis, Carina und Mara, an die Eltern für die Teilnahme, die Unterstützung und den Buffetbeitrag. Besonders an Familie Boie, die sich um den großen Grill gekümmert hat; Familie Reese für den Wursteinkauf; den DJ Bernd Maaß, und an Britta Brandt, die mit mir als Erwachsene dort übernachtet hat.
Und ein Dankeschön an den Förderverein „Freundeskreis Handball in Schenefeld“ für den Obolus für die kleinen Geschenkpakete.
Ebenso ein Dankeschön an die Schule, die Sekretärinnen und den Hausmeister Herrn Bigler, die ich alle als sehr hilfreich erlebt habe!

Herzlichen Dank!
Jessica Maaß

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