CHC-Turnier

 

CHC-Turnier 2014
Freitag/Sonntag, 7. – 9. September 2014

Turniersieg!    

Am Freitag ging es um 16:00 Uhr für die wJC und die wJB mit vier PKW in Richtung Berlin-Charlottenburg zum letzten Vorbereitungsturnier auf die Saison 2014/2015. Leider fehlten Trainerin Jonna Ingwersen und Maybrit Schultz. Endlich angekommen wurden die Schlafräume im vierten Stock bezogen und der Abend gemeinsam in der Schule verbracht.

Der Samstag startete nach einer kurzen Nacht mit einem guten Frühstück zur Stärkung, da bereits vier Mädels der wJC bei der knapp besetzten wJB aushelfen mussten. Also absolvierte ein Teil der Mannschaft bereits einen Turniertag und der andere Teil stellte die kleine Schenefelder Fangemeinschaft. Nachdem das Turnier für die wJB beendet war, ging es für alle gemeinsam per U-Bahn in die Stadt zum lang ersehnten Shoppen. Nach der Rückkehr in der Unterkunft schauten einige Mädels ein paar Spiele anderer Mannschaften oder spielten gemeinsam selbst mit dem Ball. So wurde auch der zweite Abend nett verbracht, bevor es ins Bett ging.

Nun war endlich der Tag gekommen, an dem alle Mädels Handball spielen durften. Wieder nahmen alle gemeinsam ein reichliches Frühstück zu sich, um gestärkt in das Turnier zu gehen. Zuerst wurde in zwei Vierergruppen um die Punkte gekämpft und anschließend sollte es dann mit den Platzierungsspielen weitergehen. Wir trafen in der Vorrunde auf die HSG Schlaubetal, den BSV Klostermansfeld und die SG Narva. In allen drei Spielen kam die Mannschaft nur schleppend in Fahrt, sodass sich sehr ausgeglichene Spiele entwickelten. Doch nach einiger Zeit konnte sich das Team fangen und zeigte immer häufiger ein tolles Zusammenspiel. Es wurde gekreuzt, eingelaufen und auch immer wieder versucht, über den Tempogegenstoß zum Erfolg zu gelangen. In der Abwehr wurde gut gearbeitet, auch wenn es teilweise noch an Absprachen fehlte. Somit konnten die Vorrundenspiele mit 6:5, 9:6 und 7:4 gewonnen werden. Damit war man Gruppensieger und hatte das Halbfinale erreicht.

Im Halbfinale traf die Mannschaft auf den BSV 92 Berlin. Dieses Spiel war von Anfang an durch viel Kampf und Willen geprägt. Die Abwehr arbeitete hart, doch auch vorne mussten die Mädels einiges einstecken. Sie spielten jedoch super und konnten durch viel Bewegung schöne Tore herausspielen. Am Ende konnte das Spiel mit 6:4 gewonnen werden.
Nun hieß es: Finale! Dort wartete die KSG Bieber. Diese Mannschaft war körperlich stärker als die bisherigen Gegner und auch durch Beobachtungen vorheriger Spiele war klar, dass diese Partie sehr schwer werden würde. So kam es auch. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen oder sich einen Vorteil herausspielen. Nach Spielende stand es 4:4. Somit musste der Sieger im Siebenmeterwerfen ermittelt werden. Es traten jeweils drei Werferinnen an. Auch danach stand ein Unentschieden auf der Anzeigetafel. Das spannende Siebenmeterwerfen wurde nun mit vier weiteren Werferinnen fortgeführt. Allerdings sollte immer noch kein Sieger gefunden werden und somit ging es weiter. Doch nun hieß es: Wer nicht trifft, hat verloren. Das Glück war auf unserer Seite und wir konnten das Siebenmeterwerfen für uns entscheiden. Die Freude der gesamten Mannschaft war riesig. Als Preis konnten ein Handball und eine Urkunde entgegen genommen werden.

Es bleibt zu sagen, dass alle Mädels in jedem Spiel super gekämpft und auch nie aufgegeben haben. Sie haben dieses Turnier als Mannschaft gewonnen. Auch unsere Torhüterinnen zeigten tolle Leistungen. Jetzt freuen sich alle auf die kommende Saison, die am 14. September in Neumünster (14:00 Uhr gegen die SG Wift NMS) beginnt. Mit den gezeigten Leistungen und weiterhin guter Trainingsbeteiligung steht einer erfolgreichen Saison eigentlich nichts im Wege.

Ein großer Dank geht an Birgit Rusch, Susann Loczenski und Carsten Fürst, die uns im gesamten Turnier unterstützt haben.

Es spielten:
Eyleen Bernert & Katharina Beselin (Tor); Jordis Holm, Nele Ingwersen, Hannah Wulff, Nele Loczenski, Marie Charlot Rusch, Carina Wulff, Emma Reese, Merle Brandt, Annalena Fürst, Julia Vandersee.

Bericht: Janine Löding

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