Gutes Spiel gegen den Tabellenführer

14. Spieltag
Samstag, 31. Januar 2015
HSG Kremperheide/Münsterdorf 3 Herren                   32:24 (18:13)

Gutes Spiel gegen den Tabellenführer    

Nach unserem doch recht souveränen Sieg in Itzehoe wollten wir heute den verlustpunktfreien Tabellenführer ärgern. Schließlich ist es das leichteste Spiel der Saison, da man nichts zu verlieren hat. Unsere Taktik war es, frei aufzuspielen und den Tabellenführer so lang wie möglich zu ärgern. Personell fehlten uns Thorsten Kröger und Oli Liskow, dafür durfte Rainer Wöhrn wieder mitspielen. Leider verletzte sich Stefan Schneider beim Warmmachen, sodass wir dann nur 11 Spieler waren.

Das Spiel begann so, wie wir es uns vorgenommen hatten. Obwohl Seba die Seitenwahl verloren hatte, gab er uns mit auf dem Weg, dass wir das erste Tor erzielen sollten. Das taten wir dann auch. Torben konnte einen Wurf von außen parieren und im Gegenzug erzielten wir das 1:0. Erstes Ziel des Tages erreicht  😉  Wir packten hinten beherzt zu und so konnte Torben weiter glänzen. Der Lohn war dann eine 4:0-Führung. Was für ein Start! Aber uns war allen klar, dass das Spiel leider noch nicht zu Ende war, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt nichts dagegen gehabt hätten. Vorne wurde uns eine falsche Sperre abgepfiffen, was Finn leider kommentieren musste und danach 2 Minuten drüber nachdenken durfte. Somit erzielte die HSG dann ihre ersten Tore. Wir konnten weiter etwas dagegenhalten und auf 5:2 erhöhen. Doch so langsam kam das Angriffsspiel der HSG ins Rollen. Speziell der Rückraum machte uns Probleme und erzielte einfache Tore. Bis zum 8:8 in der 16. Minute konnten wir aber dennoch mithalten und immer wieder ausgleichen. Zwar konnte die HSG in der 22. Minute mit 13:9 in Führung gehen, aber wir kämpften uns bis zur 26. Minute wieder auf 14:12 heran. Dann konnte sich die HSG aber wieder absetzen und wir gingen mit 18:13 in Pause.

In der Pause nahmen wir uns vor, wieder beherzter zuzufassen und auch unsere Nebenleute mehr zu unterstützen. Wir wollten uns so teuer wie möglich verkaufen.

Am Anfang bekamen wir den Rückraum des Gegners besser in den Griff. Dieser spielte dann jedoch gekonnt immer wieder seine Außen frei, die dann auch leider zuverlässig trafen. Generell fehlte uns etwas der Zugriff auf den Gegner, sodass dieser den Ball trotz Kontakt immer noch weiterspielen konnte. Vorne nahmen wir uns unvorbereitete Würfe und halbe Chancen, sodass der Gegner auf 24:16 davonziehen konnte. Wir nahmen eine Auszeit und Seba merkte an, dass wir ruhiger spielen und nur echte Chancen nutzen sollten. Es war aber auch ein wenig die Luft raus. Uns allen steckte auch noch das Spiel gegen Itzehoe vom Vortag in den Knochen, sodass wir leider nicht mehr heran kamen. Die HSG führte zwischenzeitlich mit 10 Toren, was wir am Ende aber noch auf 8 Tore verkürzen konnten. Das Spiel schließlich endete mit 24:32 aus unserer Sicht.

Fazit:
Es war der erwartet schwere Gegner, den wir zumindest am Anfang etwas ärgern konnten. Letztendlich war die HSG aber einfach zu stark und hatte auf all unsere Mittel immer ein Gegenmittel. Es ist keine Schande, beim ungeschlagenen Tabellenführer mit 8 Toren zu verlieren. Wir haben gezeigt, dass wir nach dem Sieg gegen Itzehoe auch einen Tag später noch zumindest in der Anfangsphase einem starken Gegner Paroli bieten konnten. Die Stimmung passt und auch die Einstellung. Es macht einfach im Moment Riesenspaß, ein Teil dieser Mannschaft zu sein, weil wir alle zusammen halten und wir auch wissen, dass wir eigentlich besser sind als es der Tabellenplatz aussagt. Wir wollen in den verbleibenden 4 Spielen noch den einen oder anderen Punkt holen, um vielleicht doch noch in der Tabelle etwas höher zu rutschen.

Es spielten:
Torben Schmidt (Tor), Matthias Liskow (2) , Frank Matthias, Harm Kröger (3), Florian Wilschewski (8/2), Stefan Schneider, Rainer Wöhrn (1), Sebastian Bohn (3), Nils Skambraks (1), Lennart Koops (1), Bennet Schmidt (2), Finn Struve (3)

Siebenmeter:
HSG Kremperheide/Münsterdorf 3: 2/5
TS Schenefeld: 2/2

Zeitstrafen:
HSG Kremperheide/Münsterdorf 3: 12 Minuten
TS Schenefeld: 14 Minuten ( Rainer Wöhrn 4, Matthias Liskow 2, Harm Kröger 2, Florian Wilschewski 2, Sebastian Bohn 2, Finn Struve 2)

Spielfilm:
0:2 (3.), 0:4 (6.), 3:5 (9.), 5:5 (12.), 7:7 (15.), 11:8 (18.), 12:9 (21.), 13:10 (24.), 15:12 (27.) 18:13 (Hz.) — 18:13 (33.), 20:14 (36.), 21:14 (39.), 22:16 (42.), 23:16 (45.), 24:17 (48.), 26:18 (51.), 28:19 (54.), 29:21 (57.) 32:24 (Endstand)

Bericht: Frank Matthias

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