Vom Start bis ins Ziel

13. Spieltag
Sonntag, 26. Januar 2014
MTV Herzhorn 3                    Herren 26:35 (12:17)

Vom Start bis ins Ziel

Durch einige Absagen waren wir heute nicht ganz so gut besetzt. Ob Verletzung, andere Termine, paralleles A-Spiel oder Entwicklungshilfe in Tansania (Lennart Koops). Da hätten sich einige gute Ausreden einfallen lassen. Zudem signalisierte unser verbliebener Torhüter, dass sein Wagen keine Lust mehr hätte und er später kommen würde. Sogleich entbrannte ein Kampf, wer denn den Torwart gibt. Normalerweise keine allzu rühmliche Aufgabe, aber drei Kandidaten waren schnell gefunden. Noch bevor eine Entscheidung getroffen werden konnte, betrat unser Stammkeeper dann doch die Halle. Mist …

Wir starteten wie geplant. Aus einer guten Deckungsarbeit wurde der Ball schnell nach vorne getragen und sicher versenkt (2:7, 7.). Anschließend kam der Gastgeber besser ins Spiel und wechselte ein paar A-Jugendliche ein. Trotz deren nachfolgendem Topspiel sollten sie das Ruder rumreissen. Dies gelang jedoch nicht. Zwar gestaltete es sich nun ausgeglichener, aber wir hielten trotz einiger Fehlwürfe unseren Vorsprung (7:12, 20.). Dieser Abstand hielt sich auch bis zur Halbzeitpause.

Etwas konzentrierter im Chancen suchen, ansonsten weiter in der Abwehr ackern: So sollte es weitergehen. Auch die zweite Hälfte begann super für uns. Durch druckvolles Agieren ergaben sich die Möglichkeiten. Hinten konnten einige Bälle geblockt werden, so dass das weitere „Torwartschießen“ im Angriff verziehen wurde. Über 14:21 (38.) und 17:24 (43.) hatten wir alles im Griff.

Herzhorn erkannte, dass sich etwas ändern musste. Zwar konnte ihre Doppelmanndeckung nicht viel bewirken, im Angriff zeigten sie sich jedoch eiskalt (23:27, 52.). Die Partie drohte zu kippen, als es zum unschönsten Moment kam. Mit einem hässlichen Foul wurde Rainer Wöhrn – in der Abwehr stehend – unschädlich gemacht. Stürmerfoul & glatt Rot die korrekte Entscheidung. Schade, dass dieses faire Spiel (ansonsten nur 1 Zeitstrafe wegen Meckerns) dadurch überschattet wurde. Unserem Oldie geht es aber soweit gut. Nach dieser längeren Pause war die Luft raus. Der Gegner resignierte, wir spielten die letzten Minuten cool runter und konnten noch den ein oder anderen Tempogegenstoß im Tor unterbringen. Entstand: 26:35.

Es spielten:
Jan Kolle (Tor); Florian Wilschewski (9/2), Sebastian Bohn (7), Harm Kröger (5), Rainer Wöhrn (4), Moritz Faerber (5), Niklas Eichler (0), Alexander Kuckluck (4), Torben Schmidt (1)

Zeitstrafen:
MTV Herzhorn 3: 1 rote Karte
TS Schenefeld: 1 (Bohn)

Siebenmeter:
MTV Herzhorn 3: 2/2
TS Schenefeld: 2/3

Autor: Seba Bohn

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